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Muser? Was zum Henker … ?

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Was geht uns Webentwicklern beim programmieren durch den Kopf? Woran denken wir, wenn wir ein HTML Grid aufsetzen, ein JQuery-Plugin schreiben, einen Webservice konzipieren, ein Datenmodell entwerfen, eine Query gegen den Persistenz-Layer implementieren oder Geschäftslogik kapseln?

Wenn du, lieber Leser, auch zur Gattung der Code-Schöpfenden gehörst würde ich gerne mit dir eine kurze Reflexion machen. Eine Minute deiner Zeit. Versetze dich in die Situation! Woran denkst du beim coden?

<reflect> … </reflect>

Es gibt bestimmt hunderte mögliche Antworten. Hier mal ein Auszug:

  • „Muhaha. Gleich wird es funktionieren.“
  • „Welche Funktion kann ich wiederverwenden?“
  • „Ich muss den Aufwand im Auge behalten.“
  • „Da muss es doch ein Pattern geben.“
  • „Halt! Test first!“
  • „Das kann ich auch generalisieren. Dann kann man es später vielleicht mal wiederverwenden.“
  • KISS
  • DRY
  • „First make it work, then make it beautiful.“
  • „Wie kann ich das noch eleganter machen?“
  • „Was würde wohl Robert C. Martin zu meinem Code-Style sagen?“

Das sind alles wertvolle Gedanken. Die meisten davon sind sogar so wichtig, dass man sie allesamt ständig im Hinterkopf tragen müsste. Und die Liste ist ja bei Weitem nicht vollständig. Da kommt einiges zusammen. Und nebenbei soll ich auch noch programmieren. Puh.

Ich habe mich also gefragt, was davon das Wichtigste ist und musste feststellen, dass ich es nicht sagen kann. Ich weiß nicht ob “KISS” oder “DRY” wichtiger ist.

Das kommt echt drauf an …. Ja genau! … Ja worauf eigentlich?

Meine persönliche Meinung: Es kommt auf den Anwender an. Der Nutzen für den User sollte die treibende Kraft hinter allen unseren Entscheidungen und Überlegungen sein. Technologiewahl, Architektur, Code-Design. Alles lässt sich kausal auf die gleiche, simple Frage zurückführen:

„Welchen Mehrwert hat die nächste Zeile Code für den User?“

Der User ist quasi die Muse des Code-Schöpfenden.
Es lebe der MUSER.

Autor: Armin Weißer

Ich arbeite als Senior-Developer am Standort Freiburg und kümmere mich um leichtgewichtige Web-Apps auf Basis von Node.js. Fette Clients und schlanke Server stehen dabei im Zentrum meines Interesses.

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